Amon Sul  
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Haltung und Pflege

 

Was Haltung und Pflege angeht, ist der Thai kein besonders anspruchsvoller Hund.

Ernährung

Welches Futter genau das richtige ist, darüber lässt sich in Hundekreisen lange streiten.
Ich persönlich füttere hauptsächlich roh. Meistens gibt es Fleisch und Innereien (Rind, Huhn, Truthahn, Fisch, Rinderherz, Pansen...) mit Obst und Gemüse und  dazu Hundeflocken, Reis oder Nudeln. Hin und wieder auch Milchprodukte und Ei.
Gelegentlich füttere ich auch hochwertiges Dosenfutter. Trockenfutter bekommen sie eher selten, ich habe sie bewusst aber auch daran gewöhnt, da es sehr praktisch auf Reisen ist.
Dazu gibt es noch Futterzusätze: eine Kräutermischung (z.B. Hokamix) und verschiedene Öle. Zur Verstärkung der dunklen Fellfarbe erhalten meine Thais auch noch ein Seealgenpulver (wobei ich einmal dahingestellt lassen möchte, wie viel es wirklich bringt J), einem roten Thai kann man auf jeden Fall Karotin geben um die Fellfarbe zu unterstützen.
Schwarze Thais neigen zu rötlichen Fellverfärbungen, wenn sie mit industriellem Futter gefüttert werden, welches zuviel Karotin enthält; auch Lammfleisch soll diesen Effekt hervorrufen.
Da der Thai ein sehr aktiver Hund ist, braucht er etwas mehr, als andere Hunde dieser Größe.
Mit dieser Ernährungsweise habe ich bisher keine negativen Erfahrungen gemacht, es gibt aber bestimmt noch andere Futterpläne, die ebenso geeignet sind.
Bei Thais mit Hautproblemen ist eine getreidefreie Rohfütterung auf jeden Fall anzudenken (siehe Gesundheit).

Pflege

Die Pflege ist absolut problemlos. Man muss sie nicht großartig bürsten oder baden. Das Fell ist quasi "selbstreinigend", d.h.: getrockneter Schmutz fällt von alleine ab. Meine Thais pflegen sich hauptsächlich selbst: wie Katzen putzen sie sich viel und kürzen sich sogar selbst die Krallen.
Für Ausstellungen "poliere" ich sie nur mit einem feuchten Tuch, das reicht vollkommen! Der schöne Glanz ist rassetypisch und bedarf keiner weiteren Kosmetikmaßnahmen.
Es gibt unterschiedliche Haararten beim Thai. Das so genannte „Velvet“-Fell ist sehr kurz, meine Thais haben ein etwas längeres. Während des Fellwechsels verliert sie natürlich auch Haare, die Kleidung und Böden verunreinigen.
Im Winter kann es sein, dass ein Thai friert. Meine haben mit Kälte kaum Probleme, aber es ist sehr individuell. Sollten Sie einen etwas empfindlicheren Thai haben, ist es keine Schande ihm ein Mäntelchen anzuziehen!

Bewegung & Beschäftigung

Der Thai braucht viel Bewegung! Er ist ein sehr sportlicher Hund, der gerne läuft und springt. Es ist sehr wichtig, dass sie die Möglichkeit haben, sich gefahrlos auszutoben. Dazu bin ich früher zu eingezäunten Hundewiese oder zu Bekannten mit großen Gärten gefahren. Inzwischen sind wir aufs Land gezogen und haben unsere eigene 2000qm große private Hundewiese J Zusätzlich gehe ich 1-2 Stunden täglich spazieren.
Auch die Begleitung beim Radfahren, Joggen oder Reiten wären gute Möglichkeiten, den Hund körperlich auszulasten.
Durch seine Größe, Schnelligkeit und sein Sprungvermögen ist der Thai theoretisch sehr gut für Hundesport wie Agility, Dog Dance, Breitensport usw. geeignet. Und es wäre schön, wenn er die Gelegenheit dazu bekommt. Allerdings ist er im Hundesport nicht mit Gebrauchs- oder Hütehunden vergleichbar denen die Arbeit im Blut liegt. Sie stellen größer Anforderungen im Training, da es ihnen mitunter an Motivation und/oder Selbstsicherheit fehlt.
An Frisbee sind wir bis jetzt kläglich gescheitert, da es mit dem Apportieren einfach nicht so klappen will.
Sportarten in denen sie eher brillieren und die rassetypischer für sie sind, sind Fährte und Hunderennen. Mit Sunee mache ich seit einiger Zeit einen Fährtenkurs und es macht uns beiden großen Spaß! Von einer Karriere auf der Rennbahn träume ich schon lange und hoffe, es bald in die Tat umzusetzen. Die meisten Rennbahnen sind jedoch den Windhunden vorbehalten, weshalb es nicht immer einfach ist eine zu finden, wo auch andere Rassen ausgebildet werden. Beide Sportarten entsprechen der rassetypischen Veranlagung als Jagdhund und leiten den Jagdtrieb in die richtigen Bahnen.
Aber auch andere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich an: Spielen mit Menschen oder Hunden, Tricks lernen, Intelligenzspielzeug usw. Der Thai ist kein Spezialist, der unbedingt in einer bestimmten Art und Weise gefördert werden muss, allerdings ist er sehr aktiv und intelligent und man sollte ihn nicht zum Couchpotatou verkommen lassen.

Ein Garten ist natürlich schön für Hunde, aber auch kein Muss. Meine halten sich gerne im Garten auf und sind dort auch immer schwer beschäftigt (vor allem mit Graben). Aber ein Garten ersetzt auf keinen Fall das tägliche Spazieren gehen! Meiner Meinung nach, ist der Thai auch recht gut für die Haltung in einer Wohnung geeignet, da er eine gute Größe hat, sauber ist und wenig bellt. Allerdings muss man sich natürlich die Zeit nehmen um dem Hund genug Bewegung und Beschäftigung zu verschaffen. Was nicht immer leicht ist, da er kein Allerweltshund ist und man ihn nicht immer und überall ohne Leine laufen lassen kann.

Für die Zwingerhaltung ist ein Thai gar nicht geeignet! Er kann zwar einige Zeit alleine bleiben und ein Zwinger kann dazu beitragen, den Hund in dieser Zeit sicher zu verwahren. Im Grunde sollte aber jeder Hund bei seiner Familie leben. Und besonders ein Thai braucht Familienanschluss und sollte am täglichen Leben teilhaben, damit er sich zu einem wesensfesten und glücklichen Hund entwickelt. Aber auch andere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich an: Spielen mit Menschen oder Hunden, Tricks lernen usw. Auch der Thai ist kein Spezialist, der unbedingt in einer bestimmten Art und Weise gefördert werden muss, allerdings ist er sehr aktiv und intelligent und man sollte ihn nicht zum Couchpotatou verkommen lassen.

 

Anantachai Fisch

Hokamix

Hokamix

Hokamix

Hokamix

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