Ein Norwegischer Lundehund war schon sehr lange mein Traum! Xolos und Thais kamen erst viel später in der Wunschliste. Ich kannte die Rasse schon lange, weil wir vor ca. 15 Jahren ein altes skandinavisches Hundebüchlein geschenkt bekommen haben, indem die Rasse beschrieben war. Damals viel sie mir hauptsächlich wegen des lustigen Namens auf. Als dann das Internet aufkam forschte ich nach und verliebte mich immer mehr in die Rasse. Aber es war klar, dass es nicht einfach werden würde eine so seltene Rasse zu bekommen und meine Eltern wollten auch nicht unbedingt einen 3. Hund.
2004 war auf der Hundeausstellung in Graz tatsächlich eine Hündin gemeldet. Sofort belagerte ich die Besitzerin und reservierte einen Welpen – wann auch immer das sein würde. Wieder hieß es warten, denn „Lena“ war noch jung und blieb dann beim ersten Deckakt leider leer. Kurz vor Weihnachten 2005 erhielt ich dann die wunderbare Nachricht, dass Lena Mutter von 4 gesunden Welpen geworden war! Und so wurde Astrid Lonewolf ein Mitlied unseres Rudels. Ich gab ihr den Rufnamen „Ylvie“, wie die Freundin von Wiki (von „Wiki und die starken Männer“), außerdem ist es eine Koseform vom norwegischen „Ylva“, was „Wölfin“ bedeutet.
Dadurch dass sie fast seit 10 Jahren mein Traumhund ist, lastet auf Ylvie’s Schultern natürlich viel Verantwortung, der sie aber durchaus gerecht wird. Sie ist sehr entzückend! Sehr interessiert an der Welt, liebt Menschen und Hunde sehr! Sie ist auch schon jetzt sehr selbstbewusst, was die Erziehung etwas schwierig gestaltet, denn wenn ich schimpfe, fühlt sie sich überhaupt nicht angesprochen. Schon jetzt ist sie überall mit von der Partie und genießt es sehr im Mittelpunkt des Interesses zu stehen. Ob im Shoppingcenter oder auf der Hundeausstellung - sie zeigt nicht die geringsten Anzeichen von Unsicherheit oder Stress.
An dieser Stelle möchte ich mich auch herzlich bei Renata für diesen tollen Hund bedanken!