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| Frequently Asked Questions |
Hier habe ich versucht, all die Fragen zu beantworten, die mich Menschen auf der Straße fragen, aber auch solche, die von Interessenten gestellt werden:
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Nein. Der Akita ist eine eigenständige Rasse, die zwar zur Gruppe der Nordischen Hunde und Spitze gehört, nicht aber zu den echten Schlittenhunden. Zwar wird der Akita als Allrounder in Japan auch zum Schlitten ziehen verwendet, seine Hauptaufgabe ist das allerdings nicht. Ursprünglich wurden Hunde dieses Typs als Jagdhunde verwendet, heute ist der Akita hauptsächlich ein Begleithund, kann aber auch vielseitig in verschiedenen anderen Bereichen eingesetzt werden.
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Die Rasse stammt aus dem Norden Japans. Sie ist nach der Präfektur Akita (Umgebung der Stadt Odate) benannt.
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Wie gesagt, ist „Akita“ der Name einer japanischen Präfektur. Es ist die Umgebung der Stadt Odate im Norden Japans.
Der Zusatz „Inu“ bedeutet „Hund“ und gehörte früher zum offiziellen Rassenamen, was allerdings geändert wurde.
„Akita Inu“ bedeutet also „Hund aus Akita“ und nicht „großer Hund“, wie es hin und wieder fälschlicher Weise in der Literatur und im Internet behauptet wird (im Gegensatz zur Rasse „Shiba Inu“, was tatsächlich „Kleiner Hund“ bedeutet).
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Ursprünglich wurden Hunde dieses Typs als Jagdhunde verwendet. Allerdings nicht zu vergleichen mit den Mittel- und Südeuropäischen Jagdhunden, denn der Akita arbeitet selbstständig, sucht und stellt das Wild alleine. Außerdem wurden Akitas schon lange als Begleithunde gehalten und können in vielen Hundeberufen ausgebildet werden, so z.B. als Schlitten-, Polizei- oder Rettungshund.
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Ein Akita kostet bei einem seriösen Züchter im deutschsprachigem Raum ca. 900 bis 1300€. Wenn man bedenkt wie viel Geld und Arbeit ein Züchter in seine Hunde steckt ist das ein durchaus angemessener Preis. In den ehemaligen Ostblockstaaten sind Hunde meist billiger. Das muss nicht unbedingt für schlechtere Qualität sprechen, denn auch dort gibt es seriöse Züchter! Der Import von Hunden aus Übersee (bes. aus Japan) kann sehr teuer werden, da neben dem Anschaffungspreis noch zahlreiche andere Kosten anfallen.
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Diese Frage ist schwer zu beantworten. Ich persönlich glaube aber, ja! Und zwar nicht weil er ein einfacher Hund ist, sondern erstens weil es - meiner Meinung nach - für die Akita Haltung sowieso nichts bringt, wenn man Erfahrung mit anderen Rassen hat. Vielleicht ist es sogar schwerer den eigentümlichen Charakter des Akitas zu akzeptieren, wenn man "einfachere" Hunde gewöhnt ist. Zweitens ist für mich Anfänger nicht gleich Idiot! Mit genügend Gefühl und Hintergrundwissen sollte es durchaus möglich sein, einen Akita zu halten. Und drittens war Tamami unser erster Hund und obwohl es nicht immer einfach war, hatten wir nie ernste Probleme mit ihr!
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Ein Akita ist ein großer, bewegungsfreudiger Hund. Je mehr Bewegung er macht desto besser. Allerdings ist er kein Schlittenhund und hat daher nicht den starken Drang zu laufen, wie etwa ein Husky. Ich gehe mit meinen Hunden im Durchschnitt 1 bis 2 Stunden pro Tag spazieren, am Wochenende auch mal länger. Manchmal reicht die Zeit auch nur zu einer kleinen Runde. Ein Garten ersetzt das Spazieren gehen aber nicht! Denn es geht nicht nur um die Bewegung die der Hund macht als um die Beschäftigung. Er will schnüffeln, Hunde treffen usw.
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Einen Akita kann man - wie jeden anderen Hund auch - ruhig einige Zeit alleine Zuhause lassen. Wichtig ist, dass er von klein auf langsam daran gewöhnt wird! 4 Stunden hält ein Hund auf jeden Fall aus und auch wenn er 6 Stunden alleine ist und dafür nachher intensiven Kontakt zu seinem Menschen haben darf, geht das noch. Viel länger sollte es aber dann nicht mehr werden. Es empfiehlt sich dann einen Hundesitter zu suchen, der dem Hund einige Stunden Gesellschaft leistet. Der Vorteil eines Akitas ist, dass er ein ziemlich eigenständiger Hund ist und nicht so sehr unter der Abwesenheit seines Besitzers leidet, wie ein Hund, der eine sehr enge Bindung zum Menschen hat.
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Jein. Meiner Meinung nach, ist das von Hund zu Hund recht unterschiedlich. Viele (Akemi eingeschlossen) sind sehr gute Wachhunde und Beschützer von Haus und Hof. Manche (wie Tamami) kümmern sich nicht viel darum, wer so ein und ausgeht. Sollten Sie dringend einen Beschützer suchen, würde ich eine Rasse empfehlen, bei der dieser Trieb stärker verankert ist. Durch gezieltes Training kann aber auch jeder Hund dazu erzogen werden, Eindringlinge zu melden oder auch Besuch in Ruhe zu lassen. Im Ernstfall wird fast jeder Hund zum Beschützer werden.
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Leider nicht immer. Wie bei den meisten großen Hunden, kann HD ein Problem sein. Für die Zuchtzulassung wird in Österreich auch eine Augenuntersuchung (auf PRA) gefordert. Viele Akitas haben Probleme mit der Haut und es ist nicht immer einfach herauszufinden, an was der Hund genau leidet. Es können Allergien, Ekzeme oder die gefürchtete Krankheit Sebadenitis sein. Mehr dazu unter >Gesundheit.
Davon abgesehen, ist der Akita grundsätzlich ein robuster, gesunder Hund, der meist nur zum Impfen zum Tierarzt muss. Tamami war in ihrem ganzen Leben nur einmal verkühlt, Akemi bisher noch nie krank.
Die Lebenserwartung liegt bei ca. 11-15 Jahren.
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Ja. Allerdings war bei meinen stets der „Ich-Will-Wurst-Trieb“ wesentlich größer, sodass sie sich bestechen ließen. Wichtig ist eine gute Erziehung, aber auch Kenntnis über die verschiedenen Teile der Handlungskette für Jagd. Ist der Hund noch am Wittern kann man ihn meist noch gut kontrollieren, hetzt er bereits davon laufendes Wild , wird es ungleich schwerer.
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Ja. Wichtig ist nur, ihm seinen Platz im Rudel klar zu machen und ihm beizubringen, dass auch die anderen Tiere dazu gehören. Andere Hunde und Katzen sind kaum ein Problem, Kleintiere könnten durchaus auch als Abendmahlzeit angesehen werden. Hier ist es besonders wichtig schon dem Welpen beizubringen, dass er sich nicht an diesen Tieren zu vergreifen hat. Auch wenn sich ein Akita im Haus mit verschiedenen anderen Tieren versteht, heißt das nicht, dass er sie draußen nicht jagen würde. Wir haben neben unseren Hunden immer auch andere Tiere gehalten, u.a. Katzen, verschiedene Kleintiere, Vögel, Reptilien und Fische.
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Jein. DEN kinderfreundlichen Hund gibt es nicht, es kommt immer darauf an, wie gut der Hund auf Kinder sozialisiert wurde und wie sich die Kinder gegenüber dem Hund verhalten. Der Akita kommt allerdings im Allgemeinen gut mit Kindern zurecht, da er sich meist schwer aus der Ruhe bringen lässt. Wird er zu sehr bedrängt, zieht er sich zurück. Meiner Meinung nach, ist die Rasse prinzipiell gut geeignet um in einer Familie mit Kindern zu leben. Für die Kinder selbst ist er jedoch meist kein besonders lustiger Spielkamerad, da er nicht sehr verspielt ist und es auch sehr reservierte Exemplare gibt, die nicht einmal besonders gerne kuscheln. Mit über 30kg ist er auch zu groß, als dass jüngere Kinder alleine mit ihm spazieren gehen können.
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Im Grunde ja. Obwohl er sehr groß ist, ist er ein ruhiger und sauberer Hund, der sich auch in einem Garten nicht alleine bewegt. Sie kommen auch sehr gut mit fremden Menschen zurecht und sorgen so kaum für Ärger mit den Nachbarn. Allerdings sollte man bedenken, dass er als Welpe keine Stiegen steigen darf und auch im Alter damit Probleme haben könnte. Daher kann ich eine Haltung in höheren Stockwerken nur empfehlen, wenn das Haus einen Lift hat.
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Nie. Das Fell ist nahezu selbstreinigend, Schmutz fällt von alleine ab. Auch gebürstet werden meine Hunde nur für Ausstellungen und während des Fellwechsels. Der Akita ist also i.A. ein sehr pflegeleichter Hund. Problematisch wird es allerdings während des Fellwechsels, da verliert er seine gesamte Unterwolle und d.h. täglich Bürsten und Staubsaugen.
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Nein! Zwar kann es durchaus zu Auseinandersetzungen im Rudel kommen, meiner Meinung nach, ist das aber normal. Ein gewisses Maß an Aggression ist sogar notwendig um gut miteinander auszukommen. Allerdings ist der Akita schon ein sehr selbstbewusster, dominanter Hund, der vielleicht mehr Probleme macht, als ein unterwürfigerer Zeitgenosse. Wir hielten fast 10 Jahre 2 Akita Hündinnen und ich habe nun neben Akemi noch 2 Hundedamen und die Probleme hielten sich stets in annehmbaren Grenzen. Wer allerdings viel Wert auf häuslichen Frieden legt, sollte sich eher für ein Pärchen entscheiden.
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Nein! In der Literatur wird oft erwähnt, dass Akitas früher auch in Kämpfen eingesetzt wurden. Dann wird wieder geschrieben, dass das zwar versucht wurde, aber am eher geringen Temperament gescheitert sei. Zweifellos wurden sog. "Akita Matagis" (mittelgroße Hunde zur Bärenjagd) in Hundekämpfen eingesetzt und diese Hunde waren auch die Vorfahren des heutigen Akita (siehe auch >Standard). Meiner Ansicht nach, hatten aber die tatsächlichen Kampfhunde nichts mit der Rasse Akita zu tun. Viel mehr waren das Mischlings-Zuchten, die rein auf Kampflust selektiert wurden.
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Clickertraining und viel positive Bestärkung! Es stimmt zwar, dass der Akita einen ziemlichen Sturkopf hat und nicht so leicht auszubilden ist, wie manch eine andere Rasse. Ein sehr großer Vorteil ist allerdings ihre Verfressenheit. So konnte ich Akemi mit etwas Sachkenntnis, viel Einfühlungsvermögen und einer klaren Rudelführung zu einem guten Begleithund erziehen, auf den ich mich zu 99% verlassen kann. Das eine Restprozent bleibt ihr Sturkopf.
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Der American Akita ist eine neue Rasse, die vom Akita (Inu) getrennt wurde, da sich die Typen innerhalb der Rasse im Erscheinungsbild zu stark unterschieden. Diese Diskrepanz kam zustande, weil Akitas der Dewa-Linie, die in vielen Merkmalen nicht dem heutigen Akita-Typ entsprach, in die USA kamen und mit ihnen dort weiter gezüchtet wurde. Da der amerikanische und der japanische Kennel Club ihre Ahnentafeln nicht gegenseitig anerkannten kam es zu keiner weiteren Vermischung und die beiden Linien entwickelten sich zunehmend auseinander. Zunächst wurde die Rasse „Großer Japanischer Hund“ genannt, seit 01.01.2006 heißt sie aber American Akita. Mehr dazu auch unter >Rassetrennung.
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Am einfachsten ist die Unterscheidung nach der Farbe: American Akitas gibt es in allen Farben, z.B. auch Pinto (gescheckt) und mit schwarzer Maske. Den Akita gibt es nur in weiß, sowie in rot, sesam (rot mit schwarzen Haarspitzen) und gestromt, wobei diese Farben stets das sog. „Urajiro“ aufweisen müssen, d.h. sie haben eine weiße Maske, einen weißen Bauch, weiße Innenseite der Läufe und Unterseite der Rute.
Des weiteren ist der American Akita größer und kräftiger, insgesamt imposanter als sein japanischer Bruder.
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