Eine weiße Akita Hündin war mein erster Hund. Und trotz meiner Vorliebe für möglichst exotische Rassen kam der Wunsch auf, irgendwann einmal wieder eine solche zu besitzen. Betonung auf „irgendwann“... und wieder einmal kam alles anders als geplant ;-)
Ich habe früh angefangen nach einer weißen Hündin zu suchen, da diese Farbe inzwischen relativ selten ist und natürlich auch die Qualität stimmen sollte. Und kurz nachdem ich die Suche begonnen hatte, erzählte mir eine Freundin, es gäbe gerade eine weiße Hündin im Zwinger „Amaterasu Inu Yoko Zuna“ in Ungarn. Sie selbst würde aus diesem Wurf eine gestromte Hündin kaufen. Also mal unverbindlich die Züchterin angeschrieben und siehe da, die Kleine war noch zu haben, nur hatte ich zu diesem Zeitpunkt gerade meine Thai Ridgeback Welpen zu Hause, für die noch die DS-Operation anstand und die noch nicht alle ein neues Zuhause hatten. Also habe ich gleich mal wieder abgesagt...
Doch nach einigem Hin und Her sagte ich doch wieder zu. Was ist der falsche Anschaffungszeitpunkt im Vergleich zu einem ganzen Hundeleben und ich hatte bei diesem Hund von Anfang an ein gutes Gefühl.
Und ich hatte recht. O-Ren ist ein Traumhund, immer gut aufgelegt, verschmust, verspielt, liebt Menschen und Tiere gleichermaßen. An Manieren fehlt es noch etwas, aber das wird schon. Sie ist sehr verfressen und gut motivierbar.
Ich gab ihr den Rufnamen „O-Ren“, nach dem Charakter „O-Ren Ishii“ aus dem Film Kill Bill von Quentin Tarantino.